Presse / Medien

Weltkindertag in Köln am 17.09.2017

Weltkindertag 2017
Wir standen bereit Team VAfK Köln und die Bige. Wir hatten viel Freude mit den Kindern.


Viele gute Gespräche und eine Tombola mit schönen Preisen für die Kinder. Viel Spaß gab es mit Bobycar, Roller und Dosenwerfen sowie Basteln und Malen am Stand des VAfK. Auch das Ringe werfen machte den Kindern Spaß.


Die gemeinsamen Aktionen mit dem VAfK gehören schon zur Tradition.


Annemie Wittgen

 

 

 


 

Zum Vortrag von Frau Dr. B. Schönwälder am 12.9. 2017 im Haus der Familienbildungsstätte der Caritas

Thema: „ Generationenbeziehungen – Kinder – Eltern – Großeltern – eine lohnende Situation?“

Frau A. Wittgen, 1. Vorsitzende der Bundesinitiative Großeltern (BIGE) und Frau R. Heuer, Leiterin der Katholischen Familienbildungsstätte Haus der Familie Euskirchen als Gastgeberin, freuten sich über das rege Interesse vieler Zuhörer/Innen an dieser gesellschaftlich so wichtigen Thematik.

 

Der Vortrag von Frau Dr. Schönwälder gewährte einen tiefen Einblick in das vielfältige Konfliktgeschehen im Bereich familialen Miteinanders.


Sie führte aus: Generationenbeziehungen sind in jedem Fall eine lohnende Situation für alle Familienbeteiligten, wenn es dem Familienverband gelingt, trotz unvermeidbarer interner Auseinandersetzungen die kohäsiven Bande zu stärken.


Eine in sich geschlossene Familie verfügt über ein hohes Ressourcenpotential, aus dem die Mitglieder auf vielen Ebenen schöpfen können. Großeltern mit ihrer Lebenserfahrung, einem reichen Zeitbudget und nicht selten auch mit einem materiellen Polster ausgestattet, entlasten bereitwillig mit ihren Möglichkeiten bei Engpässen. Umgekehrt profitieren sowohl sie als auch besonders die Enkelkinder von einem guten Kontakt zueinander.


Die moderne Version familialen Miteinanders hingegen zeigt ver- und auch zerstörende gesellschaftliche Entwicklungen. Die Zahl der Trennungen in ehelichen wie auch partnerschaftlichen Lebensgemeinschaften steigt. Hinzu gesellt sich ein wachsender Trend, Großeltern aus dem familialen Miteinander auszugrenzen.


Frau Schönwälder konnte in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Braches-Chyrek, Leiterin des Sozialpädagogischen Lehrstuhles der Universität Bamberg, in mehrsemestrigen Untersuchungen nachweisen, dass besonders die Großeltern väterlicherseits Gefahr laufen, dieses Schicksal zu erleiden. Es sind in erster Linie die sorgeberechtigten Mütter, die nach hochstrittigem Trennungsgeschehen alles daran setzen, die Kontakte ihrer Kinder zum väterlichen Familienumfeld konsequent zu unterbinden. Großeltern und Enkelkinder werden von dieser Handlungsweise am meisten getroffen.
Eine weitere Ebene, den Kontakt zwischen Großeltern und Enkelkindern zu unterbinden, liegt auf der Familien internen Ebene.


Dies konnte mit Hilfe von Interviews zwischen betroffenen Großeltern und Studenten/Innen herausgefiltert werden.


Die möglichen Gründe für diesen folgenschweren Schritt sind vielfältig.


Eifersucht: Das gute Verhältnis zwischen Großeltern und Enkelkindern wird zu einem Störfaktor. Häufig spielt in diesem Zusammenhang die psychische Störung eines Elternteiles eine nicht unbedeutende Rolle.
Habsucht: Materielle Unterstützung wird eingefordert. Das Erbe soll bereits jetzt zu Lebseiten der Großeltern den Kindeseltern zur Verfügung stehen. Andernfalls droht Kontaktverbot!


Rache: die Kindeseltern überhäufen ihre Eltern mit Vorwürfen und Anschuldigungen. Der Entzug des Kontaktes zu den Enkelkindern wird als späte Strafmaßnahme für eigenes erlittenes Unrecht verhängt.


Diese Beispiele mögen zur Konkretisierung des Geschehens genügen.


Die Protokolle belegen, die Großeltern leiden und werden krank vor Kummer.


In Selbsthilfegruppen, die nur die Spitze eines Eisberges dieser gesellschaftlichen Entwicklung zeigen, suchen die Großeltern Trost und Unterstützung.


Die betroffenen Enkelkinder, die diesem eisigen Familienklima ausgeliefert sind, leiden nicht nur, sondern ihnen werden entscheidende Grundlagen für eine gesunde, gedeihliche Entwicklung entzogen.


Die quantitative Befragung, als zweite Stütze dieser umfassenden Dokumentation belegt, mit klaren Antworten, die große Bedeutung beider Großelternpaare für das Leben der inzwischen erwachsenen Enkel.


In dem Vortrag wurde auch überzeugend herausgearbeitet, dass sowohl betroffene Enkelkinder und auch Großeltern bei den staatlich zuständigen Institutionen, wie Jugendämter und Familiengerichte, nicht nur keine Unterstützung finden, sondern sich häufig in einer demütigenden und erfolglosen Bittstellerrolle im Kampf um festgeschriebene Rechte für Kinder und Großeltern erleben. Der Staat sollte zur Kenntnis nehmen, dass durch diese Institutionen mit der Berufung auf den Begriff „Kindeswohl“ die Ausübung psychischer Gewalt gegen Kinder begünstigt wird.


Die anschließende Diskussion mit vielen interessanten und anregenden Beiträgen rundete für alle Beteiligten den Vortragsabend ab.

 

BIGE

 


Gründertreffen

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Am wunderschönen Baldeneysee trafen sich auf Einladung von Frau Boegershausen, die Gründungsmitglieder und Ehemaligen Mitglieder der BIGE in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen.

Dabei waren:

Ehepaar Boegershausen
Ehepaar Christ Ehepaar Bierganns 

Herr Heubing mit Begleitung 
Ehepaar Wittgen.

Nun ich habe mich bei der fröhlichen Runde bedankt, für die wunderbare Pionierarbeit die alle geleistet haben.

Auf ein baldiges Wiedersehen mit Euch würde ich mich freuen .
Annemie Wittgen


 

Macht Schuld Sinn?

macht schuld sinn

Am 18.5.2017 fand auf Initiative von Frau A. Wittgen eine beeindruckende und berührende Performance der Trauerbegleiterin, Frau Chris Paul, statt.

Die Thematik "Macht Schuld Sinn?", basiert auf ihrem gleichlautenden Buch, in dem sie ausführt, wie nach dem Tod von Angehörigen Schuldzuweisungen und Schuldvorwürfe entstehen, diese sich in endlosen Gedankenschleifen verselbständigen und die Betroffenen quälen und belasten. Zudem werden Wege aufgezeigt, mit Schuldvorwürfen umzugehen.

ln der Performance werden Inhalte von Schuldzuweisungen beleuchtet. Chris Paul und Aphrodite verdeutlichen, dass Trauernde dazu neigen, oft lange an objektiv unsinnigen Beschuldigungen festhalten. Schuld kann hier sinngebend sein, z.B. weil sie das Alleisein oder die Ohnmacht erträglich macht.

Die szenische Darstellung von freundschaftlichen Beziehungen anhand unterschiedlicher Tücher war außerordentlich erkenntnisreich. Jedes Tuch symbolisierte gemeinsam Erlebtes, gemeinsame Unternehmungen etc. und wurde damit zur Verbindung und zum Fundament der Beziehung. Durch ein außergewöhnliches Ereignis, hier: Krankheit, wurde die Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Während die Eine nicht wagte, sich mitzuteilen, konnte die Andere ihr Versprechen nicht einhalten, was bei ihr tiefe Trauer und Schuldgefühle auslöste. Das ehemals Verbindende, die bunten Tücher, verschwanden aus dem Gesichtskreis. ln zugewandte, behutsame Weise versuchte Frau Chris Paul durch verschiedene Impulse die Erinnerung an das ehemals so positive der Beziehung zu reaktivieren. Erst skeptisch, dann nachdenklich und letztlich erleichtert wurde das immer noch Tragende freigelegt, was zu großer Entlastung und zu einer neuen Perspektive beitrug.

 

Mögliche Relevanz für die BIGE-Teilnehmer

Für Eltern, die Kontaktschwierigkeiten oder sogar Funkstille zu ihren Töchtern, Söhnen und Enkelkindern haben, kann aus dem Dargestellten ggf. ein kleiner Schritt der Problemlösung abgeleitet werden. Statt sich auf das Trennende, die Verletzungen, Enttäuschungen, Schuldzuweisungen zu fokussieren, kann es hilfreich sein. einen Perspektivenwechsel zu vollziehen.

Gelingt es, das ehemals Verbindende und das Positive der Beteiligten zu sehen, kann eine neue Haltung entwickelt werden. Denke ich negativ, kann ich nichts Positives erwarten, denn das, was ich ausstrahle, ziehe ich an. Wenn ich aufhöre, etwas zu erwarten, ändert sich mein Leben! Statt Selbstmitleid kann sich Selbstmitgefühl entwickeln, das bedeutet, in erster Linie für sich zu sorgen und da zu sein.


Ch., Mitglied der BIGE Köln


Fortbildung Traumapädagogik

SEU HZ A4 Traumapädagogik

Handout

 


Großelternschule

Die Bige hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, Konflikte so früh wie möglich präventiv zu verhindern, deshalb findet zweimal jährlich ein dreistündiger Kurs für werdende Großeltern statt.

In den letzten Jahren hat sich rund um die Geburt und Neugeborenenpflege sehr viel verändert.

Der Abend informiert darüber, wie Hebamme und Kinderkrankenschwester in einem „Babyfreundlichen Krankenhaus“ Eltern und Kind betreuen.

Natürlich besteht die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Anregungen untereinander auszutauschen.

 

Referentin: Marlene Ellersiek

Zeitraum: März und November 19.00 -21.30 (genaue Daten werden im aktuellen Programm der Kath. Familienbildungsstätte  bekannt gegeben)

Ort: Familienbildungsstätte Haus der Familie (Herz-Jesu-Vorplatz 5 53879 Euskirchen)

Anmeldung: 02251/9571120

Online: www.fbs-euskirchen.de

Gebühr: 4.00 Euro

Kursnummer: 6106006

 


"Handeln zum Wohle des Kindes"

Ein Seminar vom 02.11.16.

Welchen Handlungsspielraum hat das Familiengericht in Trennungssituationen?

Wann und wie kann der Verfahrenspfleger unterstützen?

Hier ein Bericht von betroffenen Großeltern:

Diese Veranstaltung wurde vorgetragen von Herrn Hermann Josef Merzbach - Richter a D. und Frau Stefanie Schönenberger - Verfahrensbeistand, zu dem mein Mann und ich von Köln nach Euskirchen kamen.
Die Veranstaltung war von sehr vielen betroffenen Vätern und Müttern Großeltern besucht, die Ihre Kinder bzw. Enkelkinder nach der Trennung der Eltern so gut wie gar nicht mehr sehen dürfen. Auch zugegen waren Damen und Herren von Beratungsstellen. Herr Merzbach und Frau Schöneberger versuchten den Eltern bzw. Großeltern zu vermitteln, dass das Wohl des Kindes immer an erster Stelle steht.
Unser Fazit ist: Wenn beide Elternteile nicht bemüht und bereit sind sich zum Wohle der Kinder zu verständigen und zu einigen ,bleibt nur der Gang zum Gericht und dieser kann endlos werden, wie alle betroffenen Großeltern aus unserer Erfahrung sagen können. Es ist ganz schwer bei Einschaltung der Gerichtsbarkeit noch an die Kinder "heranzukommen". Trotzdem sollte man nichts unversucht lassen, um den Kontakt zu den Kindern bzw. Enkeln nicht zu verlieren.

Ehepaar S+H. E.


Besuch in der Kölner BIGE Gruppe

In der Kölner Gruppe besuchte uns die Journalistin u. Redakteurin der Zeitschrift Stadt-Gottes, Frau Papathanasiou um sich über die Probleme der betroffenen Großeltern zu informieren.

Was Sie dann erfuhr berichtet Sie sehr treffend und gefühlvoll in dem Artikel "Schmerzhafte Trennung".


Weltkindertag 2016 in Köln

welt Kindertag koeln 2016

Wie schon im Juni nach dem Selbsthilfetag in Duisburg angekündigt organisierte die Bundesinitiative Großeltern einen Stand beim diesjährigen Kölner Weltkindertag.

Bei sehr gutem Wetter und angenehmen Temperaturen konnte Annemie Wittgen und ihr Team zahlreiche Besucher über die Arbeit und die Ziele von BIGE informieren. Neben dem ernsten Thema des Kontaktverlustes zwischen Großeltern und Enkelkinder durch familiäre Probleme standen natürlich die kleinen Gäste des Festes im Mittelpunkt.

BIGE sorgte durch eine Verlosung von kleinen Überraschungen und durch die Organisation spaßreicher Spiele für eine gute Unterhaltung der Kinder am Stand. Dabei konnte sich die Gruppe um Annemie Wittgen wieder auf die Unterstützung der Jungen Liberalen Duisburg verlassen. Bereits zum vierten Mal arbeiteten beide Verbände gemeinsam für eine erfolgreiche Organisation eines Infostandes.

Beide Gruppen freuen sich schon auf die nächste Zusammenarbeit.

Ph. Becker / JuLis Duisburg 


BIGE informiert in Duisburg

Bige duisburg 2016Am Samstag, den 18.06.2016 fand in der Duisburger Innenstadt der Selbsthilfe-Tag statt.


Auch die Bundesinitiative Großeltern war gemeinsam mit dem Duisburger Netzwerk 55+ und der Selbsthilfe-Kontaktstelle mit einem Stand vertreten.
Nach anfänglich schlechtem Wetter konnten bei zunehmendem Sonnenschein viele Interessenten am Stand über die verschiedenen Themen der Gruppen informiert werden.


Nach dem im letzten Jahr Annemie Wittgen von BIGE bei der Seniorenmeile in Duisburg und beim Tag der Begegnungen in Köln auf die Jungen Liberalen aus Duisburg zählen konnte, halfen die Mitglieder des Kreisverbandes der JuLis auch dieses Mal bei der Betreuung des Standes. Alle Gruppen hatten Freude an der Beratung der Besucher und gleichzeitig auch untereinander Spaß bei der Zusammenarbeit.


Schon im September ist die nächste gemeinsame Aktion geplant: BIGE wird beim Weltkinder-Tag in Köln einen Stand organisieren und kann sich auf die Unterstützung der JuLis aus Duisburg verlassen.

Ph. Becker / JuLis Duisburg 


Demo: Allen Kindern beide Eltern

Mehr Wunsch als Wirklichkeit? Warum ist es in Deutschland so schwer umzusetzen, was eigentlich völlig selbstverständlich sein sollte?

Der gemeinnützige Verein Väteraufbruch für Kinder Köln e.V. ruft für Samstag, den 11.06.2016 von 13 auf dem Friesenplatz in 50672 Köln bis 18 Uhr am Hauptbahnhof Köln zur Teilnahme an der Demonstration unter dem Motto „Allen Kindern beide Eltern“ auf. Hintergrund ist, dass noch immer Kinder nach einer Trennung viel zu häufig den Kontakt zu einem Elternteil – meist dem Vater – verlieren.

Alles Weitere entnehmen Sie bitte folgenden Link: http://www.vafk-koeln.de/demo

Auch die BIGE war dabei und hat mit einigen anderen Großeltern, die teilweise weite Entfernungen auf sich nahmen, auf das Recht der Kinder Umgang mit ihren Großeltern zu haben aufmerksam gemacht.

Vätergruppen aus dem gesamten Bundesgebiet und Österreich waren dort und haben Ihrem Unmut kundgetan.

Danke, dem VAfK Köln, besonders Hartmut für die super organisierte Demo mit etwa 200 Personen.


Zwei Pressemitteilungen unseres neuen Vernetzungspartners "EINFACHVATER und EINFACHGROSSELTERN" in Düsseldorf

 

 

Pressemitteilung vom 13.11.2015

 

Pressemitteilung vom 06.12.2015

 


Trennung und Scheidung

 

Umgang mit Elternkonflikten aus der Kinderperspektive: Wie erleben Kinder Trennung und Scheidung?

 

Vortrag und Podiumsgespräch mit Ursula Kodjoe am Mittwoch den 13.04.2016.

 

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie den Flyer.

 

Auf Einladung der Vorsitzenden der Bundesinitiative Großeltern BIGE, Frau Annemie Wittgen, und des Hauses der Familie in Euskirchen referierte die Therapeutin Ursula Kodjoe über die Folgen für Kinder durch Trennung und Scheidung der Eltern. Sie beschrieb den Umgang mit Elternkonflikten aus der Kinderperspektive.

 

„Wenn ich von der Mama weggehe, bin ich traurig. Wenn ich dann vom Papa weggehe, bin ich auch traurig. Ich bin jetzt fast immer traurig.“ zitierte die Expertin Ursula Kodjoe den neunjährigen Max. Dies war nur ein Beispiel, das den zahlreich anwesenden Teilnehmern bei der Veranstaltung am 13.4. im Euskirchener Kreishaus genannt wurde – und betroffen machte. Frau Kodjoe sagt, „das größte Problem ist, dass die Eltern nicht miteinander reden“. Sie verfolgt zwei Ziele: die Rechte der Kinder durchzusetzen und zu schützen. Kein Elternteil habe das Recht, den anderen rauszukicken, und auch nicht, sich selbst raus zu nehmen. Außerdem müssten sich Eltern gemeinsam als Eltern wahrnehmen.

 

Ursula Kodjoe erwähnte auch die Situation der Großeltern in Trennungssituationen. Die Großeltern können Angebote machen, da Kinder dann feste Bindungen brauchen, die durch die Großeltern ermöglicht werden. „Großeltern können der Fels in der Brandung sein. Wichtig ist, dass sie unparteiisch sind.“

 

HS

 

"Recht auf die ganze Familie" Artikel der Kirchenzeitung vom 3.6.2016 über die Veranstaltung mit Frau Kodjoe.

 


Frauengesundheitstag in Rheinbach am 12.03.2016, initiiert vom Frauennetzwerk Rheinbach

Während der „Internationale Frauentag“ auf die sozialen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hinweist, lag der Schwerpunkt beim Rheinbacher Frauengesundheitstag auf der Gesundheit.

 

 

Wir, die BIGE = Bundesinitiative Großeltern, fühlten uns von diesem Aspekt angesprochen, denn die seelischen Belastungen von Großeltern, denen der Kontakt mit ihren Enkelkindern, aus welchen Gründen auch immer, verwehrt ist, führen sehr oft zu langwierigen Krankheitssymptomen.

 

 

Wir hatten die Möglichkeit, in teilweise intensiven Gesprächen Ratschläge und Empfehlungen auszusprechen, die von den betroffenen Frauen sehr dankbar angenommen wurden.
In diesem Zusammenhang möchten wir aber deutlich machen, dass unsere Initiative keineswegs nur für Frauen ein Ansprechpartner ist, aber dieser Tag war programmgemäß für Frauen gedacht.

 

 


 

logo twohomes

 

International Council on Shared Parenting (ICSP) 

Presseinformation

Lösungen für die rechtliche und psycho-soziale Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz (Wechselmodell)

Der Internationale Rat für die Paritätische Doppelresidenz e. V. (ICSP) unterstützt die Entschließung 2079 des Europarates zu Gleichstellung und gemeinsamer elterlicher Verantwortung

Bonn, 23. Dezember 2015. Vom 9.-11. Dezember 2015 trafen sich anlässlich der Internationalen Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz in Bonn ca. 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, familialen Professionen und Zivilgesellschaft aus 20 Ländern und 3 Kontinenten, um sich mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz (Wechselmodell) für Familien nach Trennung und Scheidung der Eltern zu befassen.. Die Tagung wurde gemeinsam vom Präsidenten des Internationalen Rates für die Paritätische Doppelresidenz e. V. (International Council on Shared Parenting – ICSP), Prof. Dr. Edward Kruk, University of British Columbia (Kanada), und Prof. Dr. jur. Hildegund Sünderhauf, Evangelische Hochschule Nürnberg (Deutschland), geleitet.


Nach Aussage von Prof. Edward Kruk zeigte diese zweite internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz deutliche Fortschritte seit der ersten ICSP-Konferenz im Vorjahr. „Während sich die erste Konferenz darauf konzentrierte, die Kluft zwischen empirischen Erkenntnissen und gesellschaftlicher und rechtlicher Praxis zu überwinden, befasste sich die zweite Konferenz mit der Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz sowohl in der rechtlichen als auch in der psycho-sozialen Praxis. Wir beobachten derzeit auf internationaler Ebene einen bedeutenden Paradigmenwechsel in Richtung Akzeptanz der Paritätischen Doppelresidenz als sinnvollem, kindeswohlorientiertem Betreuungsarrangement. Die Zeit ist reif, die Paritätische Doppelresidenz konsequent weltweit umzusetzen und damit unserer Verantwortung für die betroffenen Kinder gerecht zu werden.“


Prof. Hildegund Sünderhauf, Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates des ICSP, betonte: „Auf der Konferenz wurde deutlich, welch großer Umfang an positiven empirischen Befunden zur Paritätischen Doppelresidenz vorhanden ist. Sie bestätigen, dass diese Familienform Kindern nach Trennung und Scheidung ihrer Eltern in vielen Fällen helfen kann.“


Dr. Chantal Clot-Grangeat, klinische Psychologin und Vizepräsidentin des ICSP, bestätigte: „Die familialen Professionen sollten die Ergebnisse der empirischen Forschung in ihre tägliche Arbeit im Kontext von Trennung aufnehmen und die Chance einer Deeskalation familiärer Konflikte in einem frühen Stadium ermöglichen.“


Oliver Hunziker, Vizepräsident des ICSP und Vertreter der Zivilgesellschaft, stellte fest, dass „auf der Basis der jüngsten Entschließung 2079 des Europarates zur Gleichstellung und gemeinsamen elterlichen Verantwortung, auf der Konferenz vorgestellt durch die Initiatorin der Resolution, Françoise Hetto-Gaasch, Politiker aller Länder aktiv werden und ihre Gesetze entsprechend ändern sollten.“
Die nächste Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz wird voraussichtlich 2017 in Boston, USA, stattfinden.


Die Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2015 wurde gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Evangelischen Hochschule Nürnberg.


Kontakt:
Angela Hoffmeyer, Generalsekretärin
Internationale Rat für die Paritätische Doppelresidenz (ICSP)
Stiftsgasse 6, 53111 Bonn
Tel.: +49-170-800 46 15 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: www.twohomes.org

 

Schlussfolgerungen der Konferenz

  1. Die Paritätische Doppelresidenz (Wechselmodell) ist in der Forschung und in der juristischen und psychologischen Praxis als Betreuungsarrangement nach einer Trennung anerkannt, durch das die Entwicklung und das Wohlbefinden des Kindes bestmöglich gefördert werden können. Es besteht Konsens darüber, dass die Paritätische Doppelresidenz sowohl auf rechtlichem als auch auf psycho-sozialem Gebiet unverzüglich als Grundannahme umgesetzt werden sollte und dass dies von Berufs- und Fachverbänden vollständig befürwortet und unterstützt werden sollte.

  2. Die Paritätische Doppelresidenz umfasst sowohl die gemeinsame elterliche Sorge (Entscheidungsbefugnisse) von Vätern und Müttern als auch ihre gemeinsame elterliche Verantwortung für die Erziehung und das Wohlergehen der Kinder im Alltag unter Berücksichtigung des Alters und des Entwicklungsstandes der Kinder. Es besteht Konsens darüber, dass die Paritätische Doppelresidenz, einschließlich der Annahme gemeinsamer Verantwortung und gemeinsamer Rechte von getrennt lebenden Vätern und Müttern hinsichtlich der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder, zur rechtlichen Umsetzung in der Gesetzgebung zu verankern ist.

  3. Die Paritätische Doppelresidenz ist als das wirksamste Mittel sowohl zur Verringerung von „Hochstrittigkeit“ von Eltern als auch zur Verhinderung erstmalig auftretender familiärer Gewalt anerkannt. Es besteht Konsens darüber, dass das Ziel der rechtlichen und psycho-sozialen Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz als einer Grundannahme die Eindämmung des Elternkonfliktes nach der Trennung ist. Es besteht weiterhin Konsens darüber, dass die rechtliche und psycho-soziale Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz als einer Grundannahme insbesondere für „hochstrittige“ Familien zu fördern ist und dass dies von Berufs- und Fachverbänden vollständig befürwortet und unterstützt werden sollte.

  4. Es besteht Konsens darüber, dass die vorstehenden Punkte für die Mehrheit von Kindern und Familien gelten, aber nicht bei erwiesener familiärer Gewalt oder erwiesenem Kindesmissbrauch. In solchen Fällen sollte die Grundannahme der Paritätischen Doppelresidenz widerlegbar sein. Es besteht Konsens darüber, dass zukünftige Forschungsaktivitäten zur Paritätischen Doppelresidenz vorrangig auf die Beziehung zwischen elterlicher Sorge und familiärer Gewalt, einschließlich Kindesmisshandlung in all seinen Formen, ausgerichtet werden sollten. Es besteht weiterhin Konsens darüber, dass sowohl für die Wissenschaft als auch für die juristischen und psychologischen Berufe eine Priorität in der Entwicklung von Rechtsvorschriften und von Leitlinien für die Praxis bezüglich Schutzmaßnahmen für Fälle von erwiesener familiärer Gewalt liegen sollte.

  5. Es sind zunehmende Belege dafür vorhanden, dass durch die Paritätische Doppelresidenz Eltern-Kind-Entfremdung in Trennungsfamilien sowohl verhindert werden als auch, sofern sie bereits eingetreten ist, behoben werden kann. Es besteht Konsens darüber, dass die Durchführbarkeit einer rechtlichen Grundannahme der Paritätischen Doppelresidenz in Fällen von Eltern-Kind-Entfremdung weiter untersucht werden muss.

  6. Psychologische Beratung und Mediation tragen wesentlich zum Gelingen der Paritätischen Doppelresidenz bei. Es besteht Konsens darüber, dass ein erreichbares Netz von Familienberatungsstellen mit dem Angebot einer Familienmediation sowie andere geeignete Unterstützungsleistungen entscheidende Bestandteile aller Bemühungen zur gesetzgeberischen und psycho-sozialen Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz sind. Wir rufen die Regierungen dazu auf, solche Netze als notwendige Ergänzung zur Einführung einer rechtlichen Grundannahme der Paritätischen Doppelresidenz einzurichten.

  7. Wir fordern die Mitgliedstaaten des Europarates dazu auf, die Entschließung des Europarates vom 2. Oktober 2015 vollständig zu übernehmen. Insbesondere fordern wir die Mitgliedstaaten dazu auf, die folgenden Bestimmungen umzusetzen:
    5.5 Einführung des Grundsatzes der Doppelresidenz nach einer Trennung in ihren Gesetzen.
    5.9 Förderung und Entwicklung der Mediation im Rahmen von Gerichtsverfahren in familienrechtlichen Angelegenheiten, an denen Kinder beteiligt sind.

 

 

 

Mein Tag in Bonn im Gustav Stresemann Haus zum Thema „Wechselmodell“

 

 Ein Bericht von Annemie Wittgen

 

Um 8:30 Uhr war ich schon dort. Etwas verspätet begannen die Workshops. Frau Spachtholz vom „Verein berufstätiger Mütter“ hat das Wechselmodell als hilfreich für getrennt lebende Familien vorgestellt und als sehr vorteilhaft bezeichnet.

 

Dann sprach Frau Dr. LiLi über ihre medizinische Arbeit in der ganzheitlichen Medizin. Sie kam schnell zu dem Thema „Grosseltern“ und sprach über die Wichtigkeit der Grosseltern-Enkel-Beziehung und die Grosselternforschung mit der Uni Mainz. Ebenso sprach sie über die Belastungen in der Familienproblematik und die Erkrankungen, die sich daraus ergeben.

 

Leider ist diese Forschung noch nicht abgeschlossen. Frau Dr. LiLi braucht noch mehr Grosseltern, die bei der Forschung mitmachen. Wir haben gute Gespräche geführt. Auch mit ihrem Mann, Herrn Rudolph, dem Verfechter des Cochemer Modells.

 

Schön war es, Frau Kodjoe persönlich zu sprechen, die im Frühjahr zu uns nach Euskirchen kommen wird. 

 

Prof. Dr. Sünderhauff sprach über die rechtliche Entwicklung der elterlichen Verantwortung in Europa.

 

Damen und Herren aus Dänemark, der Schweiz, USA, Kanada, Belgien, Frankreich, Niederlande, Portugal haben ihre Ansichten aus verschiedenen Ländern vorgestellt in ihren

Vorträgen und es gab auch sehr gute Gespräche.

 

Man kann als Fazit sagen: in aller Welt sind Wissenschaftler, Therapeuten, Psychologen, Universitäten, Eltern- und Vätergruppen der Meinung, dass dieses Wechselmodell die sozial

gleichberechtigste Lösung für Kinder und Eltern bei der Trennung ist.

 

Einige Länder sind Vorreiter z.B. Belgien, die Schweiz und der Osten Spaniens. Auch haben viele europäische Länder die Mediation in Form der Cochemer Praxis als Regelfall.

 

Ich denke, es muss noch einiges geschehen, damit sich das Wechselmodell durchsetzt.

 

Es war ein anstrengender Tag, aber sehr interessant und eindrucksvoll. Viele unserer BIGE-Flyer habe ich verteilt Es gab viele Interessierte. Einige Visitenkarten und Adressen habe ich ausgetauscht.

 

Lustig war, als am Mittagstisch ein Holländer, ein Portugiese und ein Franzose das Rezept von den leckeren Klößen von mir wissen wollten, da ich die einzige Frau am Tisch war. Ebenso viel wollten meine Gesprächspartner über Grosseltern in Deutschland wissen. Und das in Englisch, Französisch und Portugiesisch. Es war wirklich sehr lustig.

 

Alle Vorträge waren in Englisch mit Übersetzung. Es war ziemlich anstrengend, aber sehr interessant. Mein Englisch konnte ich wieder auffrischen und ich habe sehr nette Menschen kennen gelernt.

 


 euvateraufbruch

 Demo in Stadthagen

  

Ein Bericht von Annemie Wittgen (auch mit Auszügen aus dem Regional Magazin Stadthagen und den Schaumburger Nachrichten)


Bei dieser Demo protestierten Mütter, Väter, Großeltern.


Die Veranstaltung wurde organisiert vom Väteraufbruch für Kinder / Lippe Weser Bergland, der insgesamt 50 Mitglieder zählt.


An erster Stelle stand sowohl die Kritik der hiesigen Jugendämter und Gerichte als auch die aus dem gesamten Bundesgebiet. Im großen Ausmaß werden hier die Rechte der Kinder ignoriert. Deshalb wurde mit dieser Demo um Aufmerksamkeit gebeten und die Öffentlichkeit darüber informiert. Die Demo in Stadthagen begann mit einem Besuch des Amtsgerichtes. Frau Katharina Augath  (Kreisjugenddezernentin) unterstützte dabei die Gruppe auch bei den Gesprächen, die miteinander geführt wurden mit der Leitung des Amtsgerichtes Frau Benz. Frau Augath war auch dabei als die  Gruppe das Jugendamt aufsuchte. Dort konnten sie ihre Probleme nochmals äußern und die schriftlichen Stellungnahmen abgeben. Mit einem Protestmarsch ging es dann weiter zum Marktplatz von Stadthagen zu der vorbereiteten Bühne.


Dort in der Öffentlichkeit gab es interessante Vorträge und Diskussionen. Die Demonstranten forderten: "Allen Kindern beide Eltern". "Kinder brauchen ihre Großeltern."


"Die Gleichberechtigung im Umgang bei einer Trennung der Eltern mit Blick auf die Kinder sagte Jürgen Kreth. Dasselbe gelte auch für beide Elternteile.


"Wir wollen volles Sorgerecht für beide Elternteile von Geburt an“ betonte Markus Witt.

Im Verein des VAfK steht das Kind im Mittelpunkt beim Bemühen um Konfliktbewältigung. 36% der Ehen werden leider geschieden. Meist bleiben die Kinder bei ihren Müttern. Wo dann die Väter die alltäglichen Dinge ihrer Kinder nur dürftig oder gar nicht erfahren.


"Vater wird schnell zum Sonntags-Papa oder die Beziehung geht ganz verloren."


Das Anliegen der Großeltern (Rede: Annemie Wittgen)


Fast die Hälfte der Kinder verliert nach der Trennung der Eltern, den Kontakt zum anderen Elternteil und der übrigen Familie, den Großeltern und anderen Verwandten. Kinder brauchen für ihre Entwicklung die ganze Familie. Wo vorher eine liebevolle Beziehung war ist plötzlich alles anders, Kind und Großeltern werden in den Konflikt mit einbezogen. Die Kinder werden nicht gefragt, was sie möchten. Oft wird Großeltern von Geburt an der Kontakt zum Enkel/in verweigert. Natürlich gibt es auch Kontaktabbrüche durch andere Familienprobleme.


In der Regel sind Großeltern von klein an neben den Eltern wichtige Bezugspersonen.


Betroffene Großeltern gründeten 2002 die Bundesinitiative-Großeltern, die sich seitdem für das selbstverständliche Recht aller Kinder auf die ganze Familie einsetzen. Sie wollten nicht dass ihre Enkel ohne Großeltern aufwachsen.


Unsere Forderungen lauten:

 

  1. Wir brauchen lösungsorientierte Verfahren auf die kindlichen Bedürfnisse ausgerichtet und die Cochemer Praxis für ganz Deutschland / mediatives Verfahren.
  2. Aufsicht der Jugendämter
  3. Änderung des § 1685, der in dieser Form nicht hilfreich ist, für Großeltern und Enkel, mit umgekehrter Beweislast wie in Frankreich. Und das Recht des Kindes auf die ganze Familie. Wir möchten nicht beweisen müssen, dass wir dem Kindeswohl gerecht werden, obwohl vorher eine gute Bindung bestand.
  4. Spezielle Ausbildung der Familienrichter im Familienrecht.


Wir Großeltern glauben: gerade Kinder, deren Eltern sich im Familienkonflikt befinden, brauchen ihre Großeltern als ruhigen Pol in stürmischen Zeiten. Und die Eltern werden dadurch entlastet. Durch gute Enkel-Beziehungen werden unsere Sozialsysteme entlastet. Enkel und Großeltern profitieren davon. Auch bei Unvermögen der Eltern, ihre Kinder selbst zu versorgen, sind die meisten Großeltern in der Lage ihre Enkel zu betreuen. Dadurch würden Heimplätze und Pflegefamilien eingespart.


Fazit: Mütter, Väter und Großeltern waren sich einig, die Kinder und Enkel brauchen ihre ganze Familie. Das sollte das Ziel aller entsprechenden Behörden sein. Und so sollten sie handeln. Die Politik ist hier gefordert. Das ist wichtig für alle Kinder / besonders die Kinder, die sich ungewollt im Familienkonflikt befinden.


Die Kinder sind unsere Zukunft.


Die Zukunft ist nicht vorbestimmt. Wir können sie beeinflussen.


Mitwirkende auf der Bühne während der Demo, durch eine Rede und im Gesprächskreis:


Herr Witt (Bundesvorstand des VAfK)
Frau Jacobs (Psychologin und Therapeutin) Handout
Herr Kirchhoff ( Erziehungsbeistand )
Herr Kreth (Kreisvorsitzender des VAfK)
Frau Wittgen (Bundesinitiative Großeltern)


Allen, die diese Demo vorbereitet haben und auch am Tag der Demo sehr viel Einsatz zeigten, gilt mein voller Respekt.


Ein herzliches Dankeschön für die Gastfreundschaft gegenüber meiner Person bei Familie Putz und der ganzen Gruppe des Vafk Lippe Weser Bergland.


Annemie Wittgen

  

Eine gemeinsame Zukunft für Großeltern und Enkelkinder

 

1440428113 150715PodiumBAGSO Deutscher Seniorentag 2015 in Frankfurt/M.
Samstag, 4. Juli, 11,30 – 13,00 Uhr

Diskussionsforum der Liberalen Senioren

 

 Teilnehmer:

 

Gesine Meissner, FDP-Mitglied des Europäischen Parlaments, 2 Kinder, demnächst Großmutter, Hotelmanagerin, Berufschullehrerin;
Gabriele Molitor, FDP-Landtagsabgeordnete in Nordrhein-Westfalen, 2 Kinder, freiberufliche Journalistin;
Annemie Wittgen, Vorsitzende der Bundesinitiative Großeltern (BIGE), 2 Söhne,
5 Enkel, gelernte Krankenschwester


Moderator: Detlef Parr, Bundesvorsitzender der Liberalen Senioren

 

Herr Parr weist vorab darauf hin, dass die neuen Lebensformen die Familien nicht verdrängen, sondern die Möglichkeiten für ein gutes Zusammenleben erweitern . Für Kinder ist es nicht wichtig, mit wem sie die Wohnung teilen, sondern ob sie sich verstanden und wohl fühlen. Er weist auf die drei wichtigen „Z“ hin, die speziell durch Großeltern ausgefüllt werden können: Zuwendung, Zeit, Zärtlichkeit.

 

mehr dazu hier


Aktionstag Gesund und Mobil im Alter am 23. Juni 2015 im Gürzenich in Köln

 

Die Stadt Köln hatte zu diesem Tag aufgerufen und es waren viele Gruppen und Institutionen dabei. Wir als Großelterninitiative BIGE waren auch mit einem Stand vertreten, der bei vielen Menschen Interesse geweckt hat.
Bei einigen Besuchern unseres Standes kam es allerdings vor, dass Missverständnisse ausgeräumt werden mussten, weil man die Großelterninitiative als eine bereichernde Initiative für Großeltern-Enkel-Aktionen und somit als Entlastung für die Eltern verstand.
Erst in einem Gespräch konnte dann geklärt werden, dass sich die BIGE für Großeltern einsetzt, die keinen Kontakt zu ihren Enkeln haben dürfen und die sich nicht damit abfinden wollen.
Für diese Interessenten war der Stand dann wohl nicht die richtige Wahl, die meisten standen der Initiative aber positiv gegenüber und waren von der Notwendigkeit einer solchen überzeugt.

 

Es war sehr gut zu beobachten, wie viele Besucher sich erst einmal nicht trauten, den Kontakt zum Stand aufzunehmen. Man sah sich unverbindlich die Prospekte und Flyer an und erst nach persönlicher Ansprache unsererseits kam ganz vorsichtig ein Gespräch zustande, aus dem sich viele Einzelschicksale erkennen ließen, die immer wieder die gleiche Aussage enthielten:
Nach Familienkonflikten und Trennung der Eltern wurde den Großeltern der Kontakt zu ihren Enkelkindern verweigert. Viele Großeltern erzählten von ihrer Hilflosigkeit und Überforderung in dieser Situation und sahen sich in einer ausweglosen Lage.
Frau Wittgen als Vorsitzende der BIGE konnte viele Informationen weitergeben, die dankbar angenommen wurden.
Es bleibt nun abzuwarten, ob nach diesem Aktionstag die betroffenen Großeltern die Gelegenheit wahrnehmen, die ab August wieder regelmäßig stattfindenden Großelterngruppen aufsuchen und die Hilfe der BIGE in Anspruch nehmen.

 

Juli 2015

 


Vortrag von Dr. Arenz am 03.06.2015 im Haus der Familie Euskirchen

 

Herr Dr. Arenz erklärte die Entstehung der Borderline-Erkrankung, die unter anderem mit Selbstverletzungen daher geht. Er zeigte die diversen Persönlichkeitsstörungen und Therapiemöglichkeiten auf und endet mit Tipps für Angehörige:

 

  • übe Ruhe und Gelassenheit

  • sei zuverlässig und authentisch

  • vermeide harsche Zurückweisung bei Kritik

  • vermeide eigenes anklammerndes Verhalten

  • vermeide „überkritische Fürsorglichkeit“

  • lasse dich nicht erpressen (z. B. mit Suiziddrohungen oder Selbstverletzungen)

  • Schuldgefühle und Selbstvorwürfe führen nicht weiter

  • tue auch etwas für dich selbst und deine seelische Balance

JD603902Wir danken Frau Dr. Schönwälder für den wunderbaren Bericht* von unserer Veranstaltung vom 24.04.2015 (Vortrag von Professor Dr. M. Franz „Scheiden tut weh.“).

 

Annemie Wittgen

 

*150.000 Scheidungskinder verlieren jährlich den Kontakt zu ihrer ausgegrenzten Familie, davon betroffen sind sehr häufig auch die Großeltern.

 


BIGE, Eltern für Kinder im Revier e.V. (efkir) und die Jungen Liberalen Duisburg gemeinsam beim Tag der Begegnungen in Köln

 

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Am Samstag, den 30.05.2015 sind die JuLis Duisburg dem Aufruf von BIGE Euskirchen und dem Verein efkir gefolgt und haben die beiden Gruppen bei ihrem Stand beim Tag der Begegnungen unterstützt.

 

Nachdem Annemie Wittgen von BIGE und Phillip Becker von der Jugendorganisation der Freien Demokraten bereits im April bei der Seniorenmeile in Duisburg zusammengearbeitet haben freuten sich beide Gruppen über ein Wiedersehen.

 

Bei fast ausnahmslos gutem Wetter konnten BIGE und efkir viele interessierte Besucher über ihre Inhalte und Programme informieren.
So hatte BIGE viele Informationen für Großeltern. Die Gruppe von Efkir berichtete den Besuchern des Stands über die enorme Bedeutung beider Elternteile für die Entwicklung von Kindern.

 

Dabei war Verlass auf die JuLis, die sich mit Frau Wittgen um die Unterhaltung der kleinen Gäste kümmerten. So gab es ein Wurfspiel und eine Verlosung mit schönen Preisen. Beides erfreute sich großer Beliebtheit bei kleineren aber auch bei größeren Besuchern.

 

Nach einem spannenden und interessanten Tag freuen sich alle drei Organisationen auf zukünftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

 


BIGE und Freie Demokraten informieren gemeinsam

 

bige eu LSDie Bundesinitiative Großeltern (BIGE), die Liberalen Senioren (LS) und die Jungen Liberalen Duisburg organisierten einen gemeinsamen Stand auf der Senioren Meile in Duisburg. Die Vertreterin von BIGE Euskirchen Annemie Wittgen und der Liberale Senior Sieghardt Erdt konnten sowohl bei Auf- und Abbau als auch bei der Durchführung auf die JuLis Duisburg zählen.


Trotz zeitweise stürmischen Wetters zog der gemeinsame Stand viele Besucher an. Bei zahlreichen Gesprächen und Diskussionen konnten die Aussteller den interessierten Bürgern die Ideen und Projekte von BIGE und den Duisburger Freien Demokraten nahe bringen.


Nicht nur zu den Interessenten gab es guten Kontakt. Da Annemie Wittgen und die JuLis viel Freude bei der gemeinsamen Aktion hatten, wurde beschlossen auch in Zukunft Kontakt zu halten und bei Aktivitäten gemeinsam aufzutreten.


Beide Seiten freuen sich so auf folgende Projekte.


Die Gruppe "Vaterlos" hat eine sehr gelungene Zusammenfassung über die Arbeit der BIGE verfasst. Alles Weitere finden Sie auf der Homepage der Gruppe "Vaterlos". http://www.vaterlos.eu/tag/annemie-wittgen/ 

 Referenten  

"Rolle der Großeltern in der heutigen Gesellschaft."

Annemie Wittgen folgte am 17.09.2014 eine Einladung der Liberale Senioren. Bei der Veranstaltung zum Thema "Rolle der Großeltern in der heutigen Gesellschaft" referierten Herr Rudolph ehemaliger Familienrichter und Mitbegründer der Cochemer Praxis und Annemie Wittgen Bundesinitiative Großeltern.

 

Ebenfalls am 25.10 fand in Stuttgart ein Liberaler Generationenkonvent statt, der gemeinsam mit der Reinhold-Maier-Stiftung durchgeführt wurde. In seiner Einführungsrede wies Landesvorsitzender Dr. Kurt Sütterlin, Baden-Württemberg, darauf hin, dass Jung und Alt immer mehr zusammenrücken und von Generationenkonflikt keine Rede sei. In seinem hervorragenden Vortrag beschrieb Roland Kohn (ehemaliger MdB u. ex FDP-Landesvorsitzender) die Generationenkette und die Vorsitzende der BIGE Bundesinitiative Grosselternrechte e.V., Annemie Wittgen, informierte über die großen Probleme insbesondere für Trennungskinder.

     

22.07.2014  
   

Oma ,ich komme nicht mehr

   Von Kathy Stolzenbach

 
   

Die Journalistin Kathy Stolzenbach hat die Gruppe in Köln aufgesucht.

Was Sie da hörte klang erschütternd.

Der Bericht gibt wieder wie vielseitig und traurig die Situation der Enkel und Grosseltern in der Familenproblematik ist.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

 

 
   

 
   
29./30.12.2012  
   

Auch Großeltern brauchen eine Lobby   Von Claudia Hoffmann

 
   

Die Bundesinitiative Großeltern (BIGE) setzt sich auch im Raum Euskirchen dafür ein, dass die Beziehungen zwischen Kindern, Eltern und Großeltern nach Trennung und Scheidung oder in anderen Konfliktsituationen nicht abbrechen.

 
   

Unter Mitwirkung von Annemie Wittgen - sehr aktive Mitbegründerin der BIGE Regionalgruppe Euskirchen - ist am letzten Wochenende des vergangenen Jahres ein großer ganzseitiger Artikel erschienen. Abolut lesenswert!

 
   

Bachelor-Thesis  Fachhochschule Düsseldorf von Jacqueline Schall 07.12.2011

 

Hochstrittige Konflikte von Eltern während Trennung und Scheidung als Risikofaktor für die psychosoziale Entwicklung eines Kindes

 

"...Es wird häufig betont, dass vor allem Kinder aus hochstrittigen Trennungsfamilien deutlichen Entwicklungsrisiken ausgesetzt sind (Schüler & Löhr, 2011; Walper & Schwarz, 2002; Walper & Fichtner, 2011). Auch neuere Studien bestätigen, dass durch massive und langanhaltende Konflikte

die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Entwicklung eines Kindes beeinträchtigt wird (Fichtner, 2010)."

Die oben genannte Studie beschäftigt sich intensiv mit dem Thema "Hochstrittige Konflikte". Frau Schall hat intensiv auch in Arbeiten uns teilweise sogar persönlich bekannter Autoren recherchiert und relevante Experten interviewt. DieAusarbeitung ist unbedingt lesenswert. Die Autorin ist bekannt mit Fr. Annemie Wittgen.


TOBIAS

   

Tobias ist 15 Jahre alt und besucht die 10. Klasse einer Integrierten Gesamtschule im Raum Bonn. Im Rahmen einer FACHARBEIT sollte er einen Aufsatz bzw. eine Arbeit über eine Persönlichkeit anfertigen, die sich ehrenamtlich engagiert.

 

Er hat hierfür Frau Annemie Wittgen ausgesucht, die sich in der Tat seit Jahren - und das sehr erfogreich - für unsere Initiative und unsere Ziel engagiert.

 

Das Ergebnis ist eine recht gute Arbeit, die schon fast professionell entstanden ist mit Einarbeitung in die Thematik, Interviews, Internetrecherche, Quellennachweisen usw. Wir bedanken uns bei Tobias!

 

Seine Schule hat das ähnlich gesehen, die Arbeit wurde gut benotet!


 

Kinder - Eltern - Großeltern

Ein Samstagnachmittag mit Impulsen für den Alltag

 

 

 

 

 

CHANCE IM MITEINANDER DER GENERATIONEN
FACHTAG FÜR ELTERN UND GROSSELTERN
AM 24. SEPTEMBER IN EUSKIRCHEN, AB 14:30 UHR
HAUS DER FAMILIE AN DER HERZ-JESU KIRCHE   Mehr...


 

Von Julian Stech
04.02.2011

 

 

 

 

 

 

 

 

"Oma und Opa, Enkel und Enkelin - dahinter verbergen sich oft ganz besondere Beziehungen. Mit der Bonner Familien- und Erziehungsberaterin Christa Lenders sprach Julian Zech."

 

 

 

 

In diesem umfangreichenInterview begründet Fr. Lenders sehr ausführlich ihre Auffassung, dass Großeltern für die Entwicklung von Kindern gerade in Konfliktsituationen immer wichtiger werden.


 

Von ALICE GEMPFER
30. Dezember 2009

 

 

 

 

 

"Sobald Anneliese Mendel (Name geändert) über ihre Enkelkinder Jenny und Lukas spricht, fließen Tränen. Sie lassen erahnen, wie schmerzhaft es für die Euskirchenerin sein muss, die beiden neun und zehn Jahre alten Kinder, die früher jede Woche bei Opa und Oma waren, nicht mehr sehen zu können..."

 

 

 

 

In einem umfangreichen Artikel wird die von uns generell angesprochene Problemtik und die gute Arbeit unserer Euskirchener Gruppe engagiert durchleuchtet.Mehr...


Veranstaltung am 13.November 2009

Frau Wittgen berichtet:

"Unser Seminar war sehr erfolgreich! Wir haben es nicht geschafft in 3 Stunden die ganze Problematik zu erörtern. Deshalb findet unter dem gleichen Titel eine Folgeveranstaltung statt, auch unter der Leitung von Frau Gorsch. Sie war erstaunt über die große Problematik und die vielen Fragen. Sie und unsere Gruppe fand es ungeheuer spannend und einige andere Zuhörer nahmen einiges unerwartetes mit nach Hause. Wir alle freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit dem Haus der Familie (kath. Einrichtung) und sprachen unser Dankeschön aus. Wir haben schon einige Pläne für nächstes Jahr mit dieser Einrichtung, etwa 4mal 2010 können wir diese Einrichtung für Seminare in der Vernetzung nutzen. Worüber wir auch besonder stolz sind: Am nächsten Wochenende findet ein Seminar für allein Erziehende statt in Trennungs- und Scheidungssituationen unter der Leitung Jugendamt und Haus der Familie. Dorthin wird die Leiterin der Einrichtung alles wissenswerte über unserer Initiative und Gespräche darüber führen. Sie war bei unserem Seminar mit Interresse anwesend."

 


Veranstaltung zum Thema Umgangsrecht

 "Am Donnerstag, dem 16.04.2009, fand in Euskirchen im Haus der Familie eine Veranstaltung statt zum Thema <Umgangsrecht>. Herr Stihl von der Caritas - Beratungsstelle Esperanza - sowie Herr Galinsky, Fachanwalt für Familienrecht, stellten sich den Fragen, Problemen und Sorgen zahlreich erschienener betroffener Großeltern aus Bergisch-Gladbach, Köln sowie dem Euskirchener Raum und gaben Informationen.

Es kristallisierte sich heraus, dass die betroffenen Großeltern nach der Durchsetzung des "Cochemer Modells" suchen, das Modell eines Familienrichters (siehe www.ak-cochem.de ), der Eltern, Anwälte und Behörden möglichst schnell an einen Tisch bringt und es wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Betroffene Großeltern wollen nicht nur ihre Rechte durchsetzen, sondern sehen auch die Situation und die Not ihrer Enkelkinder, verlangen nach mehr Rechten für ihre Enkelkinder. Konflikte und Streitereien sollen nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden.

Es geht in erster Linie um das Wohl unserer Kinder, wobei den Eltern und Sorgeberechtigten klar gemacht werden muss, was sie bei ihrem Kind anrichten, wenn sie nicht gemeinsam nach einer Lösung suchen.“

 

gez. BIGE Euskirchen/Anna Maria Krösinger


Ein schöner Erfolg für die Gruppe in Euskirchen:

Im Bonner General-Anzeiger erschien vor ganz wenigen Tagen ein sehr ausführlicher und sehraktueller Artikelzu untenstehendem Thema. Lebendig geschrieben und gut strukturiert.

 
   
     

Verlassene Großeltern

Mittwoch, den 14. Januar 2009, von Gerda Saxler-Schmidt

 
 

Senioren, die unter Kontaktsperre zu ihren Enkeln leiden, organisieren sich in einer Initiative

 


Die Enkelkinder kommen zu Besuch –jedes Mal aufs Neue Anlass zur Freude bei den Großeltern. Die Enkel bringen Leben ins Haus. Ihre Anhänglichkeit ist ebenso groß wie die Bewunderung, das Vertrauen und die Liebe, die sie ihren Großeltern entgegen bringen. Offen und gerne zeigen sie ihren Großeltern, dass sie sie lieb haben. Meistens. Was aber, wenn das Enkelkind nur heimlich zu Besuch kommt, weil seine Eltern oder ein Elternteil ihm dies verboten haben? Wenn es sich nach allen Seiten umschaut und vergewissert, dass es nicht gesehen wird, wenn es das Haus der Großeltern betritt? Genau so bitter ist es, wenn die Enkel gar nicht kommen. Zum Beispiel, weil die Eltern getrennt oder geschieden sind und ein Elternteil den Umgang schlicht verbietet. Oder weil nicht bewältigte Konflikte zwischen Eltern und Großeltern über die Enkelkinder ausgetragen werden. Von solchen Erfahrungen berichteten jetzt betroffene Großeltern aus dem Raum Euskirchen, Erftstadt und Rheinbach beim ersten regionalen Treffen der „Bundesinitiative Großeltern“ in Euskirchen. Mehr...


 

 

Beziehung zu den Enkeln ist unkündbar

"rundschau online" vom 22. November 2008

Ein Beitrag von Alice Gempfer

 

 

 

Annemie Wittken und Anna Maria Krösinger haben jetzt in Euskirchen eine neue BIGE-Regionalgruppe ins Leben gerufen. „Wir möchten Betroffenen auch hier vor Ort die Möglichkeit geben, sich auszutauschen und Rat zu holen“, erläutert Wittgen. Bislang hätten Interessierte nach Köln fahren müssen.


   
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