Presse / Medien

Am 30. Juni erschien im Friebo ein Artikel zum "Thema Recht von Kindern auf die gesamte Familie"

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Immer häufiger berichtet die Presse über schmerzliche Trennungen von Enkelkindern und Großeltern 

Die Enkelkinder haben nichts mit den Zerwürfnissen der Erwachsenen zu tun, werden aber gewissermaßen als Geisel der Kindeseltern gehalten. Erwachsene müssen sich nicht versöhnen, wie es kürzlich in einem Presse-Leitartikel stand. Sie sollten aber den Kindern die Möglichkeit einräumen, zu allen Familienangehörigen gute Kontakte zu pflegen. Sie auf eine Seite zu zerren, ist gegenüber den Kleinen unfair!


Die Fernsehzeitung „auf einen Blick“ hat einen solchen Fall aus Großelternsicht berichtet. Die Hoffnung von Großeltern, nach Volljährigkeit der Enkelkinder diese vielleicht wiedersehen zu können, ist altersbedingt nicht immer realistisch! Hier geht es zum Artikel.


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Leserbriefe - Enkel sollten Recht auf Großeltern bekommen

Der NWZ-Artikel "Enkel-Verbot läßt Träume platzen" führte umgehend zu Leserbriefreaktionen. Im Vordergrund stand dabei der berechtigte Wunsch der Enkelkinder, ihre Großeltern sehen und sprechen zu können. Diesen Kinderwunsch in den Vordergrund bei der familiengerichtlichen Entscheidung zu rücken, ist das Anliegen von Lesern.

 

Das erfordert die Anwendung des "Cochemer Modells" oder des "Kooperativen Wildeshauser Familienverfahrens", was zu gemeinsamen Gesprächen der an Familienverfahren beteiligten Stellen und nicht zum strittigen Schriftwechsel der Parteien führen soll.

 

Die Leserbriefe finden Sie hier.


Kooperatives Wildeshauser Familienverfahren

Zwei Grossväter der SHG, "Enkel brauchen ihre Großeltern " bei KISS Friesland hatten am 17 Februar 2014 die Gelegenheit ,sich im Amtsgericht (AG ) Wildeshausen das obige Modell durch den Direktor des AG-zugleich Familienrichter erläutern zu lassen. Dieses Familienverfahren wurde in Anlehnung an das Cochemer Modell fortentwickelt.

 

Die Großväter der SHG waren von der Auskunftsbereitschaft der Familienrichter und der Möglichkeit, Fragen erörtern zu können, angenehm berührt, hatten sie doch von anderen Gerichten diese Bürgernähe nicht erfahren können. Das AG Wildeshausen macht mit seiner Internet Homepage die Bürger auf seine Organisation und Aufgaben aufmerksam und regt auch persönliche Besuche an. Das ist beispielgebend, was die SHG auch dem Niedersächsischen Justizministerium in einem anderen Zusammenhang mitgeteilt hat.

 

Ein Arbeitskreis aller in Familiensachen befaßten Professionen trifft sich nach Aussage der Familienrichter zur Verbesserung der Zusammenarbeit und Fortentwicklung der Verfahren seit 2009 regelmäßig im AG Wildeshausen (LK-Oldenburg)was im Ergebnis zu pragmatischen Lösungen bei Sorge und Umgangsstreitigkeiten  in 85% der Fälle führt! Einvernehmliche Regelungen zum Wohle der Kinder stehen dabei im Mittelpunkt.

 

Das Verfahren ist so aufgestellt, das durch Schriftwechsel der Parteien verschärfte Konflikte vermieden werden. Daher sollen bei Antragstellung nur wenige Personenbezogene Aussagen gemacht werden. Ein weiteres Ziel ist, daß kein Elternteil als Verlierer das Gericht verlassen soll , da dann immer die betroffenen Kinder auch verlieren. Man hat daher in Wildeshausen einen Verfahrensablaufplan entwickelt,der den Beteiligten mit der Terminbenennung durch einen Informationsflyer unter Beifügung eines Merkblattes bekannt gegeben wird.

 

Eine nachahmenswerte Praxis, die überall Anwendung finden sollte, meint die SHG "Enkel brauchen Ihre Grosseltern" bei Kiss /Paritätischer Friesland.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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Nordwest-Zeitung vom 18.2.14 - NWZ online -

Carsten Krogmann, Redakteur der Nordwest-Zeitung in Oldenburg. hat ebenfalls mit von Trennung zu Enkelkindern betroffenen Großvätern und einer Großmutter gesprochen und die Situation in seiner Reportage geschildert. Erst als alle Gesprächsangebote - auch mit Mediatoren - ergebnislos verlaufen waren, hat ein Großelternpaar das Familiengericht um Hilfe ersucht. Alle mit Kindschaftssachen befaßten Professionen sollte ein Familiengericht an einen Tisch holen, bevor durch Schriftsätze die sowie schwierige Situation verschlimmert werden kann. Rechtsgestaltend und streitschlichtend sollten Familienanwälte agieren; was leider nicht die Regel ist. Wenn alle begreifen, dass den älter werdenden Großmüttern und Großvätern die Zeit in der Trennung zu ihren Enkeln davon läuft, kann sich etwas verändern und können pragmatische Vereinbarungen mit Hilfe des Familienrichters/der Familienrichterin  geschlossen werden. ----- Die Reportage beschreibt das Leiden der Großeltern und kann leider den Schmerz der kleinen Enkelkinder, die darüber nicht sprechen können, nur erahnen. Mehr...

     

 

"Evangelisch in Varel"

Die Familienhilfe und die Pastoren der ev. Kirche Varel kennen die zunehmende Trennungsproblematik, wenn Eltern sich scheiden lassen oder ein Streitgespräch zu einem Kontaktabbruch auch zu den Großeltern führt. Die Kirche kann vermitteln! In der Ausgabe "Evangelisch" per 2/2013 wird fiktiv aus Enkelsicht durch das Kind LEON geschildert, wie es leidet und was es sich wünscht, nämlich den Kontakt zu Oma und Opa! Redet miteinander! Er wünschte sich, dass die Großeltern bei seiner Konfirmation irgendwie dabei sein können. Mehr...

 
     

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"Senioren Extra"

Am 25.1.2013 berichte die Seniorenbeilage der Nordwest-Zeitung einen Beitrag unter der Überschrift "Wenn Großeltern ihre Enkel nicht mehr sehen dürfen ..." Die Journalistin Claudia Wiemer hatte dazu mit einem betroffenen Großelternpaar aus Friesland ein Interview geführt. Sie hatte, wie sie sagte, bei den Schilderungen eine Gänsehaut bekommen und wäre persönlich sehr froh gewesen, wenn sie ihre Eltern in ihrer Wohnnähe gehabt hätte, die sich liebevoll -  wie in dem geschilderten Fall - um ihr Kind hätten kümmern können. Mehr...

 

 


 

"Schön das es sie gibt"

Im Januar 2013 veröffentlichte das Regional-Magazin LEUTE & LEUTE im Nordwesten rund um Oldenburg zum Thema "Großeltern, die ihre Enkelkinder nicht mehr sehen dürfen" eindrucksvoll die schwierige emotionale und rechtliche Situation, wenn Oma und Opa der Umgang mit ihren Enkeln von heute auf morgen wegen eines familiären Streits oder Scheidung der Kindeseltern verweigert wird. Dabei brauchen die Enkelkinder gerade in schwierigen Situationen die ältesten noch lebenden Repräsentanten einer Familie!


Die Selbsthilfegruppe ENKEL BRAUCHEN  I H R E  GROSSELTERN bei KISS-Friesland stand gewissermaßen Pate für diesen Bericht. 

 

Den kompletten Bericht finden Sie hier!

 
     
     
   
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